Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen !

Eine der in der Forschungsliteratur am häufigsten zitierten Definitionen stammt von Jon Kabat-Zinn. Demnach ist Achtsamkeit eine bestimmte Form der Aufmerksamkeit, die

  • absichtsvoll ist,
  • sich auf den gegenwärtigen Moment bezieht (statt auf die Vergangenheit oder die Zukunft), und
  • nicht wertend ist.

Achstsamkeiststraining beinhaltet Atemübungen, Meditationen, Entspannungsübungen und Elemente aus dem Yoga (z. B. Kabat-Zinn, 1994). Durch diese Techniken sollen Menschen lernen, im „Hier und Jetzt“ zu leben, also den aktuellen Moment zu erleben, ohne in Grübeleien zu verfallen und eigene Erlebnisse einer ständigen Bewertung zu unterziehen. Gedanken und Gefühle sollen zudem als vergängliche Ereignisse betrachtet werden, nicht als „Wahrheiten“, wie zum Beispiel der negative Gedanke „Ich werde das nicht schaffen.“

Vor allem für Menschen mit Depressionen, die zu starkem Grübeln und negativen Bewertungen über sich selbst neigen, aber auch für Menschen mit anderen physischen oder psychischen Belastungen, wird Achtsamkeit erfolgreich als Ergänzung zu Verhaltenstherapien eingesetzt. Durch ein Besinnen auf den aktuellen Moment und eine akzeptierende Haltung können Personen lernen, sich nicht in depressiven Gedankenspiralen zu verlieren, sondern diese zu durchbrechen, indem sie sich zum Beispiel auf das Atmen konzentieren oder etwas Angenehmes in ihrerer Umwelt wahrnehmen.

Wenn ich Ihr Interesse wecken konnte, dann klicken Sie auf den unteren Button.